Zurück zur TECHNIK *** Seite ***

INDEX


Der AUFBAU der Klimaautomatik

Die FUNKTION der Klimaautomatik

Steuergerät - EINGANG

Bedieneinheit
Temperaturwahlräder/Luftmengenwählrad
Drucktasten
Innenraumtemperaturfühler
Wärmetauscherfühler
Außentemperaturfühler
Verdampferfühler
Temperaturschichtungssteller

Steuergerät - AUSGANG

Luftaustrittsklappenensteuerung
Luftverteilung
Funktion Schrittmotoren
Luftmengensteuerung
Heckscheibenheizungssteuerung
Zusatzwasserpumpe
Wasser(HEIZ)ventile
Standheizung / Standlüftung
Kaltstartverriegelung
Defrost - Eichlauf

Steuergerät

Endlagenschalter - HEIZSCHWERT

Zusatzlüfter (Stufe 1 + 2)

Signalverarbeitung

Notlauffunktion

Klimakompressorfunktion

Heizung / Belüftung

Kühlmittelkreislauf

LINKS

Klimaautomatik IHKA-LL

Integrierte Heizungs- und Klimaautomatik


In den 5-E34 Modellen ist eine wasserseitig regulierbare Heiz- und Klimaautomatik als Sonderausstattung lieferbar gewesen ... diese gibt es auch als "mechanische" Klimaanlage ... von Werk aus sind alle E34 Modelle mit einer herkömlichen Heizung- und Belüftungsanlage ausgestattet ...

Die Version OHNE Klimaregelung (mechanisch wie automatisch) also die Heizungs- und Belüftungsanlage hatte ebenfalls wie die Klimaanlagen, eine getrennte Heiz- und Belüftungssystem ... also Fahrer und Beifahrer getrennt einstellbar ... auf dieser Seite wollen wir uns aber speziell mit meiner Klimaautomatik von der Firma "BEHR" beschäftigen ... ebenso gab es eine Version von SIEMENS ...

Die Innenraumtemperatur wird automatisch mittels 2 elektrisch getakteten Wasserventilen über die

zur Kompressorsteuerung von einer Steuer- und Regeleinheit geregelt ... die Temperatur und die Luftverteilung ist LINKS und RECHTS für FAHRER- und BEIFAHRER getrennt einstellbar ... die Luftverteilungsklappen werden durch Drucktasten entsprechend über "Schrittmotoren" eingestellt ... das Gebläse ist stufenlos einstellbar ...

Zur Verhinderung von Beschlag bzw Vereisung der Heckscheibe, wird diese elektrisch beheizt ... die Steuerung übernimmt ein Mikrocomputer im Steuergerät der Klimaautomatik ...

Auch wollen wir uns gesondert folgende Komponenten widmen:

Am Schluß ein paar Links aus dem BMW Forum, welche die Probleme rund um die Klimaanlage / Klimaautomatik und des regulären Heizungs- und Belüftungssystems darstellen ... mein seinerzeitiges "Links kalt, Rechts war" Problem bei der Klima Funktion konte zwar durch das Klima Steuergerät behoben werden, doch so ganz trauen tu ich der Sache bis Heute nicht ... bei dem Heuer stattfindenen "Mittelkonsolenumbaues" werde ich mich dem Thema erneut widmen ...



Der Aufbau der Klimaautomatik

ETK Teilebilder



IHKA Integrierte Heizungs- und Klimaautomatik Gerät mit Temperaturregelung und automatischem Klappenprogramm ... diese besteht aus folgenden Komponenten:



Zum Seitenanfang ...



Funktionsübersicht

Der Kern des Steuerungssystems bildet der Regelkreis für die Innenraumtemperatur ... der Hauptregler hat ein proportionales Verhalten (P-Regler) und steuert ausgangsseitig über zwei Hilfsregelkreise mittels 2 Wärmetauscherfühlern ... die 2 Heizventile und damit den Wasserdurchfluß durch die links-rechts getrennte Wärmetauscher ... die Hilfsregelkreise regeln die Störgrößen im Heizgerät wie veränderte Luftmenge ... Wasserdurchfluß und unterschiedlicher Wasser- und Lufttemperaturen ... damit wird bei unveränderter Einstellung die Wärmetauschertemperatur konstant gehalten ...

Zur Aufrechterhaltung eines minimalen Druckniveaus vor den Wasserventilen ... wird eine serienmäßige Zusatzwasserpumpe eingesetzt ... diese Pumpe wird nur im Heizbetrieb ab einer Wärmetauschertemperatur von 30° C zugeschaltet ... eine elektronische Steuer- und Regeleinheit erfaßt die Signale der beiden Temperatur-Sollwertsteller ... des Innenraumtemperaturfühlers ... des Außenfühlers und des Bedienungsschalters und ein Mikrocomputer errechnet aus jeder Kombination der Signale eine entsprechende Stellgröße ... diese Stellgrößen dienen erstens als Maß für die Wärmetauschertemperatur und damit Heizleistung (Taktung der elektromagnetischen Heizventile) ... zweitens zur Steuerung der Luftverteilungsklappen und drittens zur Beeinflußung der Gebläsedrehzahl ...

In Verbindung mit dem Luftmengenwählrad wird stufenlos die Gebläseleistung geregelt ... die Gebläsespannung wird automatisch so angesteuert, daß bei gewünschter hoher Heiz- bzw. Kühlleistung abhängig von der Stellgröße die Luftmenge angehoben wird und sich ein wannenförmiger Verlauf ergibt ... der Mikrocomputer gibt Steuerbefehle an die Schrittmotoren, Wasserventile, Gebläse und Kompressor und reagiert somit nahezu verzögerungsfrei auf Programmänderungen und Umwelteinflüsse ... Gleichzeitig überprüft er wesentliche Komponenten der Elektronik ... es können Fehler mittels Diagnosetester ausgelesen werden und es wird damit die Funktionstüchtigkeit (Reservelauf) und Servicefreundlichkeit des Gesamtgerätes verbessert ...

Dazu verarbeitet das Steuergerät das Signal vom E-Tacho für die Fahrgeschwindigkeit zur Steuerung der Frischluftklappen und Gebläse ... außerdem wird von dem Bordcomputer (BC IV) oder einer Schaltuhr Steuersignale für die Standheizung / Standlüftung verarbeitet ... Ausgangsseitig steuert die Steuer- und Regeleinheit die Luftverteilungsklappen ... die beiden Wasserventile ... das Gebläse ... die Zusatzwasserpumpe ... die Magnetkupplung des Klimakompressors ... die Heckscheibenheizung ...

Weiterhin wird durch eine Kaltstartverriegelung im Heizbetrieb Zugbelästigung im Fahrgastraum bei kaltem Motor vermeiden ... vorhanden ist ebenfalls eine Anhebung für die Motordrehzahl ... zur Anhebung der Motor-Leerlaufdrehzahl bei Betriebszuständen mit Kompressorbetrieb wird bei Programm "Klima" ... "DEF" und "Umluft" ein statisches Signal an die Motronic ausgegeben ... damit wird über die Leerlaufregelung die Motordrehzahl konstant gehalten ... das Signal wird von der Zusatzlüfteransteuerung abgenommen ...

Zum Seitenanfang ...



Bedieneinheit





Die Drucktasten bei dem Bedienteil der Klimaautomatik teilen sich in vier Blöcken - ist keine Luftverteilungstaste gedrückt ... so wird immer die Automatikprogramm eingestellt:

Mit Einschalten des Standlichts sind die Symbole und Beschriftung beleuchtet ... die Helligkeit ist mit dem Lichtschalterpotentiometer stufenlos einstellbar (Anschlüsse Klemme 31 und Klemme 58g) ... zusätzlich wird die Funktion der betätigten Drucktaste angezeigt ... die Funktionsanzeige für Tag-/Nacht-Betrieb in 2 Stufen schaltbar (Fahrlichtschalter) ... in Stellung "Luftmenge = 0 (Gebläseeinstelung AUS) ist die Funktionsbeleuchtung ausgeschaltet ... bei gedrückter DEFROST-Taste wird die Funktionsbeleuchtung der übrigen Tasten abgeschaltet ...

Zum Seitenanfang ...



Temperatur- und Luftmengenwählrad


Temperaturwählrad

Diese sind nach Fahrer- und Beifahrerseite getrennt ... d.h. das jede Seite gesondert temperiert werden kann ... linker Endanschlag = MIN (Kalt) ... rechter Endanschlag ) = MAX (Warm) ... lediglich das fahrerseitige Temperaturwählrad rastet in der MAX (Warm) Stellung hörbr ein ... damit werden die getakteten Wasserventile direkt angesteuert ... siehe auch Abschnitt Wasserventile (Heizventile) ... damit wird nicht mehr "temperiert", automatisch die Temperatur gesteuert, reguliert ... Notlaufprogramm ... zwischen den Endanschlägen "Warm" und "Kalt" wird die Temperatur "stufenlos" (Drehpotentiometer) eingestellt ...

Luftmengenwählrad (Gebläsestellrad)

Als elektrisches Stellglied für die Luftmenge dient ebenfalls ein Drehpotentiometer ... in Stellung (0) ist die Anlage ausgeschaltet (sowie die gesamte Funktionsbeleuchtung) mit Ausnahme des Defrost-Programmes ... d.h. Gebläse aus ... alle Klappen in "Zu-Position" ... in der ersten Raste des Gebläserades läuft das Gebläse konstant mit ca ... 4-5 V Spannung ... in Stellung "MAX" wird über einen Endlagenschalter ein Relais das in der Gebläseendstufe integriert ist angesteuert und damit die Gebläseendstufe überbrückt (Bordnetzspannung am Gebläse) ... im dazwischenliegenden Keilbereich (am Wählrad) erfolgt eine stufenlose Gebläsedrehzahlregelung ...

Zum Seitenanfang ...



Drucktasten


FRONTSCHEIBE / FUSSRAUM

In "MAX auf" sind die Luftverteilungsklappen für ... Fußraum ... Fondraum ... Entfrostung und Belüftung ... offen ... die Ansteuerung erfolgt ebenfalls abhängig von der Stellgröße ... ebenso die übrigen Klappen ...

AUTO

Beim Automatik-Programm werden die Luftklappen für Fußraum und Fondraum Entfrostung ... Belüftung sowie Frischluft- Umluft- und Schichtungsklappen automatisch in Abhängigkeit von der Stellgröße gesteuert ...

FUSSRAUM

Im Programm "UNTEN" ist die Belüftungsklappe zu ... die Fuß- und Fondraumheizungsklappen 100% auf ... die Entfrosterklappe teilweise abhängig der Stellgröße auf ... die Fondraumbelüftung zu ... die Klappen für die Fondraumheizung sind mit den Fußraumklappen zwangsgekoppelt ... d.h ... bei offener Fußraumklappe links erfolgt auch die Aufheizung des Fondraums hinten links ...

DEFROST

Das Defrosterprogramm hat absoluten Vorrang ... es schaltet die anderen Programme ab (ebenfalls die Funktionsbeleuchtung der vorher betätigten Tasten) ... die gesamte Luftmenge wird ausschließlich zu den Defrosterdüsen geleitet ... das Gebläse läuft mit 11 V Spannung ... bei Außentemperaturen kleiner 0deg;C wird max ... geheizt (Wasserventile ständig offen) ... bei Außentemperaturen größer 0°C kann die Temperatur über den Sollwertsteller geregelt werden (Wasserventile getaktet) ... jedoch wird durch die Antaktung der Ventile die Wärmetauschertemperatur immer größer 30°C eingeregelt (auch bei Sollwertsteller kalt) ... der Kompressor ist zugeschaltet ... die Schichtungsklappen stehen in Stellung "Warm" ... die Kaltstartverriegelung ist ausgeschaltet ...

KLIMA (Kompressor Ein/Aus)

Der Klimakompressorbetrieb ist bei allen Luftverteilungsprogrammen möglich ... bei Defrost und Umluft ist er immer zugeschaltet ... die Kompressorsteuerung übernimmt der Verdampferfühler ... dieser schaltet bei einer Verdampfertemperatur unter 2°C den Kompressor aus und bei einer Temperatur über 3deg;C wieder ein ... der Kompressor läuft somit immer mit maximal möglicher Kälteleistung ... die Temperatur im Fahrgastraum im Klimaanlagenbetrieb wird nur durch Takten der Wasserventile und nicht über die Ein- oder Ausschaltdauer des Kompressors geregelt ...

UMLUFT

Die Anlage wird von Frischluft- auf Umluftbetrieb umgeschaltet ... aas Umschalten ist bei allen Luftverteilungsprogrammen möglich ...

Zum Seitenanfang ...



Innenraumtemperaturfühler



Der Innenraumtemperatur-Fühler ist im Bedienteil der Klimaautomatik angeordnet ... um die tatsächliche Innenraumtemperatur zu messen ... muß der Fühler belüftet sein ... die Belüftung erfolgt durch ein Radialgebläse ... eingebaut im Bedienteil hinten mit einem Luftdurchsatz von 7 l/min - Widerstand des Gebläse ca 60 Ohm ... der Innenraumtemperaturfühler übermittelt dem Steuergerät immer die aktuelle Innenraumtemperatur ... er ist somit ein wichtiger Parameter für die Temperaturregelung ... da die Stellgröße (Heizleistung) aus dem Sollwertstellersignal und dem Innenfühler gebildet und durch Aufschaltung des Außenfühlersignals korrigiert wird ... der Fühler ist ein NTC-Widerstand ...

Zum Seitenanfang ...



Wärmetauscherfühler



Zur Erfassung der rechts- und linksseitigen Wärmetauschertemperatur und damit zur Steuerung der beiden Hilfsregelkreise für die Temperaturregelung sind 2 NTC-Sensoren hinter dem Wäremtauscher angeordnet ... über die beiden Wärmetauscherfühler werden veränderte Wasser- und Lufttemperaturen ausgeregelt ...

Zum Seitenanfang ...



Außentemperaturfühler



Die Außentemperatur wird im Bereich der Lufteintrittsöffnung des Gebläses vom Außenfühler erfaßt ... als Sensor dient der NTC-Widerstand ... der Fühler ist auf der rechten Seite des Gebläses angebaut und ist fest mit dem Zuführungskabel vergossen ... der Außenfühler bewirkt durch Aufschaltung der Außentemperatur auf den Sollwert bei niedrigen Außentemperaturen eine Anhebung der Innenraumtemperatur (Behaglichkeitsaufschaltung) ... z.B.: bei 0°C Außentemperatur 5°C ... und ... bei 20°C Außentemperatur um ein 1°C mehr ...

Zum Seitenanfang ...



Verdampferfühler



Der Verdampferfühler ist ein NTC-Widerstand ... durch Betätigen der Klimataste wird der Kompressor zugeschaltet ... der Verdampfer verhindert nur das Vereisen des Verdampfers ... der Kompressor läuft immer mit der maximal möglicher Kälteleistung ... die Schalttemperaturen des Fühlers sind ... kleiner 2°C Kompressor aus ... größer 3°C Kompressor ein ... über den Verdampferfühler in Verbindung mit dem Steuergerät keine Verdampfertemperaturregelung und damit Kälteleistungsregelung wie bei E28 und E24 ... der NTC-Widerstand des Fühlers ist eingegossen ...

Zum Seitenanfang ...



Temperaturschichtungssteller



Mit einem Drehpotentiometer zwischen den Belüftungsgrills "Mitte" werden die zwei Temperturschichtungsklappen über zwei Schrittmotore parallel verstellt ... dadurch kann eine individuelle Lufttemperatur an den Belüftungsgrills eingestellt werden (Temperaturschichtung) ... eine getrennte Verstellung der beiden Schichtungsklappen links/rechts ergibt sich auch durch die Stellgröße ...

Zum Beispiel: Sollwerteinstellung rechts kälter als links bedeutet, da0 sich die Schichtungsklappe rechts kälter als links bedeutet, daß sich die chichtungsklappe rechts auch weiter in Richtung mehr Kaltluft bewegt und dadurch die Lufttemperatur am Mittelgrill rechts kälter wird als links ...

Zum Seitenanfang ...



Luftaustrittsklappenensteuerung



In Abhängigkeit von den betätigten Drucktasten an der Bedieneinheit werden von dem Steuergerät die verschiedenen Luftaustrittsklappen von Schrittmotoren nach den funktionellen Zusammenhängen verstellt ... die Tasten für die Luftaustrittsklappen sind gegenseitig verriegelt ...

Die Betätigung von zwei oder allen Drucktasten ist dehalb nicht möglich ... die Zuschaltung vom Kompressor oder die Betätigung der Umluft- oder der DEFROST-Taste ist in allen Programmen - falls gewünscht - zusätzlich immer möglich ...

Ansteuerungsprinzip: Die Ausgänge am Steuergerät für die verschiedenen Drucktasten werden nacheinander mit Rechteck-Spannungsimpulsen von ca. 5 V mit einer bestimmten Frequenz angesteuert ... das Steuergerät erkennt dadurch, welche Taste gedrückt wurde, wenn am Eingang der Spannungsimpuls ankommt (Matrix-Schaltung) ...

Zum Seitenanfang ...



Luftverteilung



Die verschiedenen Klappen werden bei der KLIMAAUTOMATIK mit Hilfe von "10 Schrittmotoren" entsprechend den Programmen eingestellt ... Schrittmotoren für:

  • Fußraumheizung (links/rechts) ... 2x ...
  • Belüftungsklappen (links/rechts) ... 2x ...
  • Schichtungsklappen (links/rechts) ... 2x ...
  • Entfrosterklappen ... 1x ...
  • Frischluftklappen ... 1x ...
  • Umluftklappen ... 1x ...
  • Fondraumbelüftung ... 1x ...

Die Frischluftklappen werden in Abhängigkeit des Frischluftklappendrehschalters und der Fahrgeschwindigkeit von einem Motor gesteuert ... mit unterscheidlicher Öffnugs- und Schließgeschwindigkeit ... die Öffnung egschieht in 12 sek. ... das Schließen innerhalb von 2 sek. (Komfortgründe) ... der Umluftmotor hat eine Verstellzeit von 16 sek. ... bei den übrigen Motoren ist die Verstellzeit "Öffnen" und "Schließen" jeweils 12 sek. ... Einbauorte der Schrittmotoren siehe Seitenansicht links und rechts der IHKA ...

Zum Seitenanfang ...



Funktion Schrittmotoren



Schrittmotoren werden durch digitale Impulse angesteuert ... der Motor rotiert in exakt festgelegten Schritten sobald dieser von Stromimpulsen angesteuert wird ... der im Bereich der KFZ Elektronik eingesetzte Typ ist der Permanent-Schrittmotor ... Merkmal dieses Motortyps ist der Pemanentmagnet im magnetischen Kreis ...

Prinzip: Innerhalb eines Stators mit vier Feldwicklungen (2 Halbwicklungen) ist der Permanetmagnet als Rotor drehbar gelagert ...

Die Ansteuerug von Schrittmotoren: Damit der Rotor deines Schrittmotors in Drehbewegung versetzt wird, müssen den Statorwicklungen Impulse in geeigneter Reihenfolge zugeführt werden ... eine Drehbewegung kommt dadurch zustande, daß die Statorwicklungen in bestimmter Reihenfolge Stromimpulse erhalten ... es hängt jedoch von der Polzahl des Stators und der mechanischen Anordnung der Wicklungen ab, wieviele Impulse für eine Umdrehung des Rotors nötig sind ...

Durch diese Daten wird auch bestimmt, wieviele Impulse für eine Umdrehung des Rotors erforderlich sind ... hierdurch wird festelegt, wie groß der Drehwinkel je Schritt ist ... weil ein Schrittmotor ein Gleichstrommotor ist, kann er in jeder beliebigen Winkelstellung angehalten und auch wieder gestartet werden ...

Zum Seitenanfang ...



Luftmengensteuerung

Die Luftmenge wird von folgenden Größen beinflußt:

  • Luftmengenwählrad (Geläsestellrad) ...
  • Stellgröße Y ...
  • Fahrgeschwindigkeit (Gebläsespannung und Frischluftklappen) ...
  • Kaltstartverriegelung

In Stellung Null (0) des Gebläsewählrades ist die Anlage ausgeschaltet und alle Klappen sind zu ... in der "ersten Raste" des Gebläserades läuft das Gebläse mit ca. 4,5 V Spannung ... wenn die Wärmetauschertemperatur kleiner 20° C, liegen am gebläsemotor ca. 3 V Spannung an (Kaltstartverriegleung wirksam) ...

Zwischen 20° C und 50° C Wärmetauschertemperatur erfolgt einer linearer Anstieg der Gebläsespannung ... ab Beginn des Keilbereiches am Gebläsewählrades wird die Gebläsespannung zusätzlich durch die Stellgröße des linken Sollwertstellers beinflußt ... d.h. im Bereich Y = 20% bis Y = 60% Mittelbereich ist die Spannung ca. 4,5 V ...

Im Bereich Y = 60% bis 100% Heizbetrieb steigt sie in etwa auf 6,5 V ... ebenso im Kühlbereich Y = -25% bis Y = 20% ist die Gebläsespannung ca. 6,5 V ... diese wannenförmige Gebläsespannungsfunktion verschiebt sich nach oben bis das Gebläserad am Ende des Keilbereiches steht ... kurz vor Ende des Keilbereichs ist die Wannenfunktion aufgehoben und die Gebläsespannung ist von MAX-Kalt bis MAX-Warm konstant 9 V ...

Bei Gebläserad MAX wird die Endstufe (Heizschwert - Endlagenschalter) von einem Relais überbrückt (Notschaltung - Notlaufprogramm bei elektr. Defekten) ... das Gebläse läuft konstant mit Bordspannung ...

Zum Seitenanfang ...



Heckscheibenheizung



Der Heckscheibenheizungsschalter ist ein Tippkontaktschalter ... über den Schalter wird durch Tippen die Schnellabtaustufe der Heckscheibe eingeschaltet, was durch die Funktionsbeleuchtung der Taste anngezeigt wird ... nach 10 min. wird automatisch vom Heizungssteuergerät auf Taktbetrieb umgeschaltet, die Funktionsbeleuchtung erlöscht dabei ... wird die Taste während des Taktbetriebes nochmals betätigt, so wird die Schnellabtaustufe erneut aktiviert ... findet diese 2.Betätigung während der Schnellabtaustufe statt, so wird die Heckscheibenheizung ganz abgeschaltet ... die Stromaufnahme während des Taktbetriebes wird auf 1/3 reduziert (90 W) ... die Heckscheibenheizung wird ebenfalls über die DEF-Taste (DEFROST) aktiviert ... maximale Leistungsaufnahme: 280 Watt ...

Zum Seitenanfang ...



Zusatzwasserpumpe



Serienmäßig ist eine elektrische Zusatzwasserpumpe im Wasservorlauf der Heizung mit einer elektrischen Leistung von 11 Watt um auch bei niedriger Motordrehzahl den nötigen Heisswasserdurchsatz durch den Wärmetauscher sicherzustellen ... Pumpenleistung 950 l/h ... die Pumpe ist nur beim Heizbetrieb zugeschaltet ab einer Wärmetauschertemperatur von 30° C ... ebenfalls ist die Pumpensteuerung (Einschaltpunkt) abhängig von der Stellgröße Y des linken oder rechten Sollwertstellers ...
Eingeschaltet: Y größer 30% Ausgeschaltet: Y kleiner 25%

Das Bild der Zusatzwasserpumpe findet man im nä Abschnitt ... Wasser(Heiz-)ventile ...

Zum Seitenanfang ...



Wasser(Heiz-)ventile



Die zwei elektromagnetischen Wasserventile, je eines für den linken und rechten Wärmetauscher, steuern den Wasserdurchfluß im Heizungsvorlauf ... zur Steuerung der linken und rechten Wärmetauschertemperatur werden die Ventile nach bestimmten Zeiten vom Steuergerät mit MINUS-Impulsen getaktet ... stromlos sind die Ventile aus Sicherheitsgründen immer offen ...

In MAX-Warmstellung des linken Temperatur-Sollwertstellers unterbricht ein Schalter im Bedienteil die Plusversorgung Kl. 15 - Ventile OFFEN ... in MAX-Kaltstellung erkennt das Steuergerät über den jeweiligen Sollwertsteller ... das Steuergerät steuert dann DAUER-MINUS auf das entsprechende Ventil - Ventil GESCHLOSSEN ...

Der linke Sollwertsteller hat in MAX-Warm über einen Endlagenschalter und in MAX-Kalt über die Elektronik des Steuergerät Vorrang gegenüber dem Rechten ...

Da die Wasserventile ... Heizungsventile ... auch ein eigenes Kapitel im Sinne des Ausfalles und Fehlerprüfung ist, habe ich mir vor einiger Zeit aus meinen Elektrikbestand eine PRÜFLAMPE dafür gebastelt ... etwas kniffelig aber es geht ... WARUM ??? ... a) wegen dem MINUS-Takt-Signal einerseits und b) der Fehlerprüfung wegen ... denn wenn man im Fahrzeug bei laufendem Motor sitzt und mittels der Temperaturwählräder dann prüfen möchte, WANN sich das Wasserventil ZU bzw. WEG schaltet ist da optisch nicht wirklich erfassbar ... denn mit dem Wechsel zwischen KALT und WARM der Drehregler soll es den Heisswasserdurchsatz schließen oder öffnen ... die Prüflampe respektive die beiden 12V Halogenbirnchen zeigen das dann sauber auf ... so gehts einfacher und schneller ... Achtung: aufpassen beim anschliessen der richtigen Reihenfolge der Pins ...

Auf dem Schaubild der angeschloßenen Prüflampe leuchtet nur 1 BIRNCHEN ... da ich das Bild seinerzeit mit dem "defekten" Klimasteuergerät machte wo mir LINKS das Wasserventil nicht angesteuert wurde ... demzufolge leuchtete das Birnchen nicht und die Heizung hatte nur eine Innenraumseite mit Warmluft versorgt ... im Normalfall, also wenn alles OK ist, MÜSSEN beide Birnchen leuchten ...

Hier die Funktionsbeschreibung dazu:

Die zwei elektromagnetischen Wasserventile (Heizventile), je eines für den linken und rechten Wärmetauscher, steuern den Wasserdurchfluß im Heizungsvorlauf ... Zur Steuerung der linken und rechten Wärmetauschertemperatur werden die Ventile nach bestimmten Zeiten vom Steuergerät mit Minusimpulsen getaktet ... Stromlos sind die Ventile aus Sicherheitsgründen offen ...

In MAX ... Warmstellung des linken Temperatur-Sollwertstellers unterbricht ein Schalter im Bedienteil die Plusversorgung Kl ... 15 - Ventile OFFEN ... In MAX ... Kaltstellung erkennt das Steuergerät über den jeweiligen Sollwertsteller ... Das Steuergerät steuert dann Dauerminus auf das entsprechende Ventil - Ventil GESCHLOSSEN.

Der linke Sollwertsteller hat in 'max ... Warm' über einen Endlagenschalter und in 'max ... Kalt' über die Elektronik des Steuergerät Vorrang gegenüber dem Rechten.

Check beider Schläuche bei den Ventilen, beide sollten Warm bzw ... Heiss sein ... Ebenso sollte an den Heizungsventilen ein Klackern bzw ein rythmisches Pulsieren spürbar sein ... Wenn NEIN, dann mal die Ventile zerlegen und reinigen ... Fehler immer noch vorhanden, nach der folgenden Prozedur weiters vorgehen ... Wenn sie hängen (das tun sie gerne mal) dann mit einem Hammerstiel daran klopfen ... Ist aber schon ein Zeichen das sie am Ende sind.

Die Anschlüsse bei den Heizventilen abstecken bringt nichts, denn diese lassen dann immer noch das warme Wasser durch ... Man muss beide Anschlüsse (2+3) entfernen und diese an Masse legen, dann wird der Warmwasserfluss an den Ventilen auch gesperrt ... Eine andere Möglichkeit wäre, den Schlauch zur Zusatzwasserpumpe verschliessen und das Relais K8 aus dem Sicherungskasten (Motorraum links) entfernen ... Beides IST zwingend, um Folgeschäden zu vermeiden ...

Zum besseren Verständnis ... Relais [ K8 ] ist für die Steuerung der Zusatzwasserpumpe und folgend für die Luftregulierung der Frontscheibenheizung verantwortlich ... Ergo ist die Heizung auch deaktiviert ... Ist dem nicht so, dann sind entweder die Heizungsventile oder das Steuergerät defekt ... Die Heizventile werden mittels Masse je nach Stellung der Temperaturräder getaktet ... bei den Endanschlägen des Temperaturrades ist bei 16° volle Minus und bei 28° kein Minus vorhanden ... Fahrer-Temperaturrad zieht vor dem Beifahrer ... Wenn sich das Fahrer-Temperaturrad in eingerasteter Stellung befindet, kann die Beifahrerseite nicht mehr unabhängig davon geregelt werden ... siehe auch BA (Notheizungsstellung) <<<

Prüfung: Ab der Stellung des Zündschlosses [ 1 - Radio ] haben die Heizventile 12 Volt, mit Masse werden diese getaktet, liefern dabei aber nur Mittelwerte ... Wenn sich das Temperaturrad auf 28° befindet (eingerastet), wird die Plusleitung zu den Ventilen unterbrochen ... Bei 16° wird Masse voll durchgeschaltet, die Ventile dichten ab, sodass kein Wasser mehr fliest ... Gesteuert wird die Massetaktung bei der Klimaanlage von deren Steuergerät ... Bei Dauerminussteuerung aus dem Klimasteuergerät, sind die Heizventile folglicherweisse geschlossen.

Wenn man nun eine Prüflampe (Mit Stechspitze und Krokodilklemme) an den Ventilsteuerkabeln hält, kann man nun prüfen ob es an den Heizventilen liegt oder an dem Steuergerät ... 28° ist die Lampe aus, bei 16° brennt diese voll - dazwischen muss diese der Taktung entsprechend blinken - die Taktung ist natürlich der eingestellten Temperatur wegen, nicht immer gleich, für dass Prüfergebnis das Gebläse auf Maximum stellen, sonst wird zurück geregelt und die Blinkfrequenz verlangsamt ...

Oder ... die Prüflampe mit der Krokodilklemme an dem Starthilfe-Pluspol anhängen und mit der Spitze jeweils in ein Kabel gelb/braun für die Fahrerseite und/oder gelb/violett für die Beifahrerseite stecken, nun sollte die Lampe in dem Zyklus der Regelung der Heizventile aufleuchten ... Demzufolge bei 16° Stellung dauernd, bei 28° also im eingerasteten Zustand, nicht mehr !

Zum Seitenanfang ...



Standheizung / Standlüftung

Auf besonderen Wunsch kann ein wasserseitiges Standheizgerät bestellt bzw nachgerüstet werden ... "Webasto BBW 46" ... der Betrieb erfolgt nur in Verbindung mit einem Bordcomputer (BC) oder einer Multifunktionsuhr (MF) ... bei Standheizungs- oder Standlüftungsbetrieb wird das Steuergerät über die Rleiasbox und diese wiederrum vom BC oder der MF eingeschaltet ... anschließend werden die Matrixschalter "Standheizen" oder "Standlüften" abgefragt ... um dann die Luftaustrittsklappen und das Gebläse anzusteuern ...

Der Temperaturfühler des BC bzw der MF wird dann bei einer Außentemperatur kleiner 16° C der Matrixschalter für die Standheizung oder aber bei Außentemperatur größer 16° C der Matrixschalter für die Standlüftung geschlossen ... das Steuergerät erkennt dadurch, welches Luftklappenprogramm gesteuert werden soll ... über die Temperatursollwertsteller links und rechts kann im Standheizetrieb die Tmperatur eingestellt werden ... wie stark der Innenraum aufgeheitz werden soll ...

Bei Standheizbetrieb wird die Stellung KALT des linken Temperatursollwertstellers (beide Wasserventile ZU) aufgehoben ... Minimalsolltemperatur dann 15° C ... Einbauort der Relaisbox oberhalb des Handschuhfaches ... Einbauort der Matrixschalter in der Relaisbox ...

Zum Seitenanfang ...



Kaltstartverriegelung

Um Zugeblästung im Fahrgastraum zu verhindern, werden beim Kaltstart in Abhängigkeit von der linken Wärmetauschertemperatur die Luftverteilungsklappen in Stellung DEFROST gesteuert ... es sind alle Klappen geschlossen, nur die Entfrostug ist zu 100% auf und das Gebläse läuft mit einer Minimalspannung von 3 V ... ebenfalls abgeschaltet ist der Kompressor und die Zusatzwasserpumpe ...

Die Kaltstartverriegelung ist nur dann wirksam, wenn doe Kühlmitteltemperatur kleiner 30° C ist (abgenommen am Wärmetauscherfühler links) und die Hilfsstellgröße Y 100% beträgt ... das bedeutet, daß die Temperaturdifferenz zwischen Wäremtauschersolltemperatur (Temperaturwählradstellung plus ußentemperaturfühleraufschaltung) und der tatsächlich gemessenen Wärmetauschertemperatur (Fühler links mehr als 20° C beträgt - d.h. z.B. Wärmetauscher Soll 50° C ... wenn die Temperaturdifferenz kleiner 20° C oder die Wärmetauschertemperatur größer als 30° C ist) wird die Kaltverriegelung aufgehoben ...

Die Gebläsespannung steigt von 20° C Wärmetauschertemperatur linear bis 50° C Wärmetauschertemperatur mit zunehmender Kühlmittelerwärmung auf den eingestellten Sollwert ... bei "MAX" Einstellung des Luftmengenwählrades und bei Programm DEFROST ist keine Kaltstartverriegelung möglich (siehe Funktionsdiagramm) ...

Zum Seitenanfang ...



Defrost Eichlauf

Die verschiedenen Luftaustrittsklappen werden mit Schrittmotoren betätigt ... da keine Rückführungspotentiometer verwendet werden, wird jede Klappenposition durch Speicherung der einzelnen Schritte bestimmt ... diese vorherige Klappenposition bleiben 1 Min. nach Ausschalten der Zündung gespeichert ... danach wird aus Funktions- und Justagegründen die Klappenstellung DEFROST eingestellt ... erst nach ca. 2 Min. ist das Steuergerät stromlos und damit funktionsunfähig ...

Folgende Klappenstellungen ergeben sich:

  • Fußraum-, Fondraum-, Belüftungs- und Umluftklappen zu ...
  • Schichtungsklappen warm ...
  • Entfrosterklappen auf ...
  • Frischluftklappen auf ...

Eichlauf nach Abklemmen der Batterie:

Das Steuergerät erkennt jetzt die zuletzt gespeicherten Klappenpositionen nicht mehr ... das Steuergerät steuert jetzt die verschiedenen Schrittmotoren mit einer "Maximalschrittzahl" an ... so das die Klappen in die Endlagenposition "AUF" und "ZU" laufen ... sollten die Klappen nach einiger Zeit in Endlage stehen (die Motoren werden weiter angesteuert), so wird der Antrieb (Motor und Getriebe) aufgespannt (Klappen haben eine Gummilippe), bis das Motordrehmoment nicht mehr ausreicht ... der Antrieb schnellt dann wieder zurück, was als "Kratz-Geräusch" hörbar ist ...

Der Eichlauf dauert ca. 30 bis 40 Sekunden ...

Zum Seitenanfang ...



Steuergerät



Die Klimaautomatik besitzt ein Steuergerät welches hinter dem Gebläsekasten (Heizkasten - hinter der Mittelkonsole - Fussraum) verbaut ist ... um das Steuergerät auch entnehmen zu können muss das Handschuhfach (Rechts) ... die Pedalerieabdeckung im Fussraum Links ... sowie die Heizkastenabdeckung Rechts ausgebaut werden ... danach sieht man Links 2 Anschlußstecker (WEISS + GRÜN) ... Rechts ebenfalls 2 Stecker (BLAU + GELB) ... es sind sogenannte Verriegelungsstecker ... die Hebeln sind zurück zu klappen, damit werden die Stecker entriegelt - schieben sich also richtungsgebunden aus deren Steckplätzen ... danach kann das (eingeklipste) Steuergerät in Richtung des rechten Fussraums entnommen werden ... auf dem Schaubild sieht man das Steuergerät im geöffneten Zustand ... die 4 farblichen Stecker sind erkennbar ...

Zur Info: An dem Einbauplatz des Steuergerätes sitzt noch der "Innenraum-Filter" (Mikrofilter) ... sowie der Gebläsewiderstand (Endlagenschalter - oder auch im BMW Jargon "Heizschwert" genannt) ... der Mikrofilter befindet sich in einem verschraubten Gehäuse ... das Heizschwert ist ebenfalls durch 2 Schrauben gesichert in einem (Einschub)Gehäuse ...

Bei Defekten des Steuergerät werden keine Notlauffunktionen eingestellt, gestartet oder dergleichen ... ein defektes Steuergerät = ein defektes Steuergerät ... ein gerne angenommener Irrglaube durch das vorhandene Diagnose & Notlaufprogramm ... das beschriebene Notlaufprogramm tritt lediglich bei Ausfall der beschrieben Komponenten ein ... logisch und richtig hinsichtlich der Verarbeitung obliegt ja dem Steuergerät ...

Siehe auch Abschnitt "Signalverarbeitung" ...

Zum Seitenanfang ...



Endlagenschalter / Heizschwert





Dieses dient bei der Klimaautomatik für die Gebläsesteuerung ... die (manuelle) Klimaanlage besitzt hierfür ein eigenes Widerstand-Bauteil ... ebenso die normale Heizungs- und Belüftungsanlage (also ohne Klimatisierungsfunktion) ... diese Widerstände sind in der Mittelkonsole / Heizungsbedienteil verbaut ... da die Klimaautomatik durch deren automatische Temperatur- und Heizregelung technisch gesehen doch etwas anders funktioniert, ist für die Gebläsesteuerung ein gesondertes Bauteil erforderlich ... das im BMW und Forumjargon sogenannte "Heizschwert" ... der Endlagenschalter, die Endstufe ...

Dieses Bauteil fällt gerne altersbedingt aus ... damit läuft die Gebläsestufe nur noch in der MAX-Stellung (rechte Endrastung - Stellung) ... entweder werden die darauf befindlichen Bauteile defekt oder es gehen thermisch dann die Lötstellen auf ... meist hilft ein nachlöten ... wenn dies auch nicht zum gewünschten Ergebnis führ, bleibt einem nur nach das austauschen derer übrig ... die beiden letzten Bilder obarhalb verdeutlichen die Situation etwas mehr ...

Sonst gibt es mit dem Bauteil keine "weiteren Sorgen" ... so kompliziert ist es ja auch nicht aufgebaut ... ein Blechschwert, mit elektronischen Bauteilen und einem Relais für den Notlauf ... also eine Relaisüberbrückung ... sonst hätte man ja schlußendlich kein Gebläse mehr ... die Bilder verdeutlichen es recht gut ...

Zum Seitenanfang ...



Zusatzlüfter



Dieser Zusatzlüfter soll eigentlich schon wie es der Name sagt, eine zusätzliche Kühlfunktion der Betriebszustände des Motors darstellen ... obwohl ich deren Notwendigkeit in den vielen Jahrem neiner Nutzung nie feststellen konnt, dürfte hier BMW ein Sicherheitsfeature zusätzlich verbaut haben ... denn sollte doch einmal bei hohen, sommerlichen Außentemperaturen verbunden mit dem Klimkompressorbetrieb und "Stop and Go" Stadtverkehr die "herkömmliche" Ventilatorleistung nicht mehr ausreichen, schaltet sich der VOR dem Kühler sitzende ZUSATZLÜFTER bei 2 Temperaturstufen ein ... somit laufen dann 2 Ventilatoren und solltem dem heissen Kühlmittel die Kältesporren geben ... Dieser schaltet sich aber NICHT wie bekannte Thermolüfter nach "Zündugs Aus" ein ... sondern läuft ZUSÄTZLICH zur bereits eingekuppelten VISKO (Viskokupplung) ... dem normalen Kühlerflügelrad ...

Die Ansteuerung erfolgt elektromechanisch über zwei Temperaturschalter für Stufe 1 und 2 separat ... falls die Stufe 1 nicht mehr funktioniert, wird der Kühler einfach etwas heisser und die Stufe 2 schaltet sich zu ... und die funktioniert ohne Vorwiderstand ... somit merkt man im Normalbetrieb sehr wahrscheinlich noch nicht einmal, ob der Vorwiderstand noch OK ist, da die Kühlung über die direkt schaltende Stufe 2 immer noch gewährleistet ist ... Nachteil: ist der erhöhte Verschleiss des Zu-Lüfters durch die höhere Drehzahl ... vielleicht noch der höhere Stromverbrauch ...

Für die Steuerung des Zu-Lüfters befindet sich in einer zusätzlichen Relaisbox am linken Radhaus des Motorraumes, 2 Relais ... K21 für Stufe 1 ... K22 für Stufe 2 ... jeweils eines für eine "Einschalt-Stufe" ... Stufe 1 schaltet bei > 91° zu ... Stufe 2 bei > 99° zu ... zusätzlich gibt es einen Vorwiderstand ... 0.82 Ohm oder 0.56 Ohm mit jeweils 50W ... am Zu-Lüfter selbst verbaut ... dieser steuert ebenfalls in Verbindung mit den beiden Relais die Funktion ... und der ist meist für den Ausfall einer oder beiden Stufen verantwortlich ... die Relais eher sehr selten ...

Siehe auch meinen Abschnitt im ELEKTRIK-Teil ... ELEKTRIK Low & High Ausstattung

Die Schaltpläne dazu auch unter folgendem Link ... ELEKTRIK Schaltpläne 6454.0

Zum Seitenanfang ...



Signalverarbeitung

Die beiden getrennt angeordneten Sollwertsteller ermöglichen dem Faher und Beifahrer die individuelle Einstellung der von Ihnen gewünschten Innenraumtemepratur ... aus den elektrischen Signalen der Solwertsteller wird ein Mittelwert gebildet ... dieser gelangt über eine Verzögerungsschaltung zum Regler ... wo die Regeldifferenzen geminsam mit dem Innenraumtemperaturfühler gebildet werden ... gleichzeitig wird dieses Signal mit dem Aufschaltwert des Außenraumtemperaturfühlers korrigiert ... z.B. bei 0° C Außentemperatur 5° C Aufschaltung auf den Sollwert) ...

Die daraus resultierende Regelabweichung wird an die Wärmetauschertemperatur überführt ... somit errgibt sich für Fahrer und Beifahrer ein individueller Wärmetauscher-Temperatursollwert ... falls hier eine Regelabweichung auftritt, wird der Wasserdurchfluß entsprechend geändert bis die Regelabweichung verschwindet und die Wärmetauscher-Temperatur dem Sollwert entspricht ...

Wird ein Sollwertsteller allein oder beide unterschiedlich betätigt, gelangt der gewichtete Anteil des Signals direkt über den Summierer in den unergelagerten Regelkreis und bewirkt hier einen geänderten Wasserdurchfluß und damit eine andere Wärmetauscher-Temperatur ... als Folge davon wird sich auch die Temperatur im Innenrum ändern und mit einer bestimmten zeitlichen Verzögerung auch das Innenraumtemperaturfühler-Signal ...

Da der eigentliche Temperaturregler nicht aktiviert werden soll, muß die Regelabweichung gleich Null sein ... daher muss das geänderte Sollwertstelelrsignal das über den Mittelwertbilder und das Verzögerungsnetzwerk zum Regler gelangt, mit der gleichen Verzögerung wie das Innenraumfühlersignal eintreffen ...

Das Verzögerungsnetzwerk wird weiterhin vom Luftmengenwählrad und damit von der eingestellten Luftmenge beeinflußt, da in direkter Abhängigkeit die Heizleistung verändert wird ...

Das bedeutet ... das eine GROSSE Luftmenge eine "kürzere" Verzögerung des Signals zur Folge hat ... das eine KLEINERE Luftmenge eine "längere" Verzögerung des Signals zur Folge hat ...

Weil die EINGANGSSIGNALE ... die Temperaturfühler ... der Schichtungssteller usw. ... in ANALOGER Form auftreten, ist im Mikroprozessorbaustein ein Analog-/Digital-Wandler integriert ... Aufgabe des A/D-Wandler ist es, die analogen Meßsignale so umzuformen, daß diese der Mikrocomputer auch verarbeiten kann ... das dies auch ordnungsgemäß erfolgen kann, ist dem A/D-Wandler-Eingang ein Multiplexer-System vorgeschaltet (MUX) ... dieses kann 16 Meßsignale aufnehmen ...

Zum Seitenanfang ...



NOTLAUF Funktion

Bei Ausfall von Temperatur-Sollwertstellern ... Temperaturfühlern ... Luftmengenwählrad und Schichtungssteller regelt das Steuergerät mittlere Ersatzwerte ein ... diese sind wie folgt:

Ausfall ... Sollwertsteller links/rechts ... Temperaturregelung 50% ...
Ausfall ... Wäremetauscherfühler ... 55° C Wärmetauschertemperatur ...
Ausfall ... Innenraumtemperaturfühler ... 24° C Innenraumtemperatur ...
Ausfall ... Außenraumtemperaturfühler ... 0° C Umgebungstemperatur
Ausfall ... Verdampferfühler ... -5° C Verdampfertemperatur ... Kompressor = AUS ...
Ausfall ... Gebläsewählrad ... ca. 7 V Gebläsespannung (50%) ...
Ausfall ... Schichtungssteller ... Schichtungsklappenstellung Mitte (50% warm) ...

Zum Seitenanfang ...



DIAGNOSE Funktion



Ein Mikrocomputer des Steuergerätes umfasst auch einen Fehlerspeicher ... darin können gespeichert werden:

  • Kurzzeit-Fehler ... sporadische Fehler ...
  • zum Zeitpunkt der Prüfung noch vorhandene Fehler ... Dauerfehler ...

Die Speicherung wird nur bei laufenden Motor bzw. eigeschaltener Zündung und noch maximal 2 Minuten nach ausschalten der Zündung aufrechterhalten ... danach ist der Fehlerspeicher gelöscht ... eine Fehlerrücksetzung erfolgt auch über ein Abklemmen der Batterie ... es ist dadurch eine Rücksetzung mittels des Diagnosetesters nicht notwendig ...

Durch Auslesen mit dem BMW Servicetest kann der Fehlerort und Fehlerart erkannt werden ... Fehlerrten sind ... Unterbrechung (Kabel, Wicklung, Fühler) und Kurzschluß ... eine Bedienung bw. Ansteuerung von Funktionen an der Klimaautomatik mittels des BMW Service-testers ist NICHT MÖGLICH ...

Ablauf nach dem Anschluß des BMW Test-Gerätes: INTERN: Synchronisation. Adressierung und Kontrollen des Datenverkehrs vom tester zum Steuergerät ... erkennt das Steuergerät das von dem tester angesprochene Adresse, so erfolgt die Ausgabe der Steuergerätidentifikation (Steuergerätestand, Versionsnummer) ... danach werden, falls vorhanden, Fehler ausgegeben ... die momentan eingestellten Funktionen am Heiz- bzw Klimagerät bleiben erhalten ...

Der Tester zeigt zusätzlich z.B. die momentane Einstellung der einzelnen Klappenpositionen der Potentiometer der Schalter des Bedienfeldes ... die augenblicklichen Signale des Temperaturfühlers und das Tastverhältnis der Wassserventile an ... es wird auch die Stellgröße Y ausgegeben ...

Diagnose-Schnittstelle: Diagnosesteckdose (Motorraum links) ... Sendeleitung = DTX ... Empfängerleitung = DRX ...

Zur Erklärung der Messpunkte: Das Seuergerät der KLIMAAUTOMATIK besitzt 4 farbliche Stecker-Anschlüsse ...

LINKS Grün + Weiss ...
RECHTS Blau + Gelb ...

GRÜN = X611 ...
WEISS = X610 ...
BLAU = X613 ...
GELB = X614 ...

an dem nachfolgenden Diagnoseprüfprotokoll ist mit SRA Steuergerät Links, Stecker A gemeint ... SLA = Stecker Links A ... die Buchstaben stehen für ...

A = X610 ...
B = X611 ...
C = X613 ...
D = X614 ...

Die Pins sind ROT angegeben ... also SRA 4 bedeutet nun, dass der Stecker X613 an Pin(4) der jeweiligen Leitung zu prüfen ist ... Prüfmöglichkeit mit dem BMW Service Test-Gerät:

Temperaturwählrad links/rechts

  • Prüfung des Potentiometerabgriffs ...
  • Links am Steuergerät ... SRA 4 ...
  • Rechts am Steuergerät ... SRA 8 ...
  • Die Plus- bzw. Minusversorgung der beiden Potentiometer wird dadurch indirekt ebenfalls geprüft ... SRA 20, SRA16 ...

Luftmengenwählrad

  • Prüfung des Potentiometerabgriffs SRA 5 ...
  • Die Plus- bzw. Minusversorgung der beiden Potentiometer wird dadurch indirekt ebenfalls geprüft ... SRA 20, SRA16 ...

Schichtungssteller

  • Prüfung des Potentiometerabgriffs SRA 17 ...
  • Die Plus- bzw. Minusversorgung der beiden Potentiometer wird dadurch indirekt ebenfalls geprüft ... SRA 20, SRA16 ...

Außentemperaturfühler

  • Prüfung des Fühlers mit beiden Leitungen SRA 16, SRA 17 ...

Wärmetauscherfühler

  • Prüfung des Fühlers mit den Leitungen:
  • Links ... Leitung SRA 16, SRA 18 ...
  • Rects ... Leitung SRA 16, SRA 22 ...

Innenraumtemperaturfühler

  • Prüfung des Fühlers mit beiden Leitungen SRA 16, SRA 21 ...

Verdampferfühler

  • Prüfung des Fühlers mit beiden Leitungen SRA 16, SRA 9 ...

Innenfühlergebläse

  • Prüfung der MINUS-Steuerleitung des Gebläses SRA 16 ...
  • Im Steuergerät erfolgt eine Spannungsabfallmessung von dem Fühlergebläse ... dadurch wird indirekt auch die Plusversorgung des Gebläses geprüft ...

Schrittmotoren

  • Geprüft werden alle 4 Wicklungen einschließlich der 6 Zuleitungen aller 10 Schrittmotoren ...
  • Im Steuergerät erfolgt eine Spannungsabfallmessung über die angesteuerten Wicklungen ...

Wasserventile (Heizventile)

  • Prüfung der beiden Minussteuerleitung zum:
  • Wasserventil LINKS ... SLA 21
  • Wasserventil RECHTS ... SLA 23
  • Indirekte Prüfung auch der Plusversorgung der Klemme (15) zu den Wasserventilen (Spannungsabfallmessung über die Wasserventilspulen) ...

Zusatzwasserpumpe

  • Prüfung der Minussteuerleitung zur Spule des Zusatzwasserpumpenrelais ... SLA 22 ...
  • es erfolgt im Steuergerät eine Spannungsabfallmessung über die Relaisspule (Steuerkreis) ... nicht geprüft wird der Laststromkreis des Relais ...

Heckscheibenheizung

  • Prüfung der Minussteuerleitung zur Spule des Heckscheibenheizungsrelais ... SLA 7 ...
  • es erfolgt im Steuergerät eine Spannungsabfallmessung über die Relaisspule (Steuerkreis) ... nicht geprüft wird der Laststromkreis des Relais ...

Kompressoransteuerung

  • Prüfung der Minussteuerleitung zur Spule des Kompressorrelais ... SLA 8 ...
  • es erfolgt im Steuergerät eine Spannungsabfallmessung über die Relaisspule (Steuerkreis) ... nicht geprüft wird der Laststromkreis des Relais ...

Zusatzlüfteransteuerung

  • Prüfung der Minussteuerleitung zur Spule des Kompressorrelais ... SLA 6 ...
  • es erfolgt im Steuergerät eine Spannungsabfallmessung über die Relaisspule (Steuerkreis) ... nicht geprüft wird der Laststromkreis des Relais ...


Keine Prüfung bzw. Fehlerauslesung mit dem BMW Servicetest ist möglich bei ... Klemme 50 ... Diagnoseleitungen SLA 10 (RXD) ... SLA 20 (TXD) ... Gebläse mit Ansteuerung ... Heckscheibenheizung Funktionsleuchte ... Beleuchtung Bedienteil ...

Zum Seitenanfang ...



Klima Kompressor



Der Klimakompressorbetrieb ist bei allen Luftverteilungsprogrammen möglich ... bei DEFROST und UMLUFT ist er immer zugeschaltet ... die Kompressorsteuerung übernimmt der Verdampferfühler ... dieser schaltet bei einer Verdampfertemperatur unter 2° C den Kompressor aus und bei einer Temperatur über 3° C wieder ein ... der Kompressor läuft somit immer mit maximal möglicher Kälteleistung ... die Temperatur im Fahrgastraum im Klimaanlagenbetrieb wird nur durch Takten der Wasserventile und nicht über die Ein- oder Ausschaltdauer des Kompressors geregelt ...

Flügelzellenkompressor fünf-flügelig ... ein Temperaturschalter in der Ölfüllschraube mißt die Gehäusetemperatur des Kompressors ... er schaltet bei 130° Gehäusetemperatur den Kompressor über die Magnetkupplung aus ... Öltemperatur dann 150° C ...

Eingeschaltet sind 3 Druckschalter im Trockner (Hochdruckteil) ... ein Hochdruckschalter schaltet die Magnetkupplung AUS bei 30 bar ... EIN bei 23 bar ...

Ein Niederdruckschalter schaltet die Magnetkupplung AUS bei kleiner 1,2 bar ... EIN bei größer 2,2 bar ...

Ein Mitteldruckschalter bewirkt abhängig vom Druck die Einschaltung des Zusatzlüfters in Stufe II EIN bei 17,5 bar ... AUS bei 14,5 bar ...

Zum Seitenanfang ...



Heizungs- und Belüftungsanlage (Serie)



Die Frischluft für die Heizung wird über ein Lüftungsgitter unterhalb der Windschutzscheibe angesaugt und gelangt über das Gebläse in den Fahrzeuginnenraum ... dabei durchströmt die Luft den Heizungskasten und wird von mehreren durch Bowdenzüge gesteuerte Klappen auf die einzelnen Lufteintrittsdüsen verteilt ... wird die Heizung auf WARM gestellt wird die kühle Luft über den Wärmetauscher geleitet ... der Wärmetauscher befindet sich im Heizungskasten und wird durch das heisse Kühlmittel aufgeheizt ... die vorbeistreichende Frischluft erwärmt sich an den heissen Lamellen des Wärmetauschers und gelangt in den Fahrzeuginnenraum ...

Die Heizung wird wasserseitig gesteuert ... die Temperatur wird durch den Wasserdurchsatz des Wärmetauschers durch zwei elektromagnetische Kühlmittelventile (Wasserventile - Heizventile) im Kühlmittellauf gesteuert ... die Innenraumtemperatur kann mit je einem Drehregler für die linke und rechte Fahrzeugsseite vorgewählt werden ... ein elektronisches Steuergerät im Heizungsbedienteil regelt dementsprechend die Öffnungszeiten der Heizungsventile in Abhängigkeit der Innenraumtemperatur ... die Fühler für die Innenraumtemperatur sitzen hinten am Heizungskasten ... durch die elektronische Regelung wird die Temperatur ... unabhängig von Fahrzeuggeschwindigkeit oder Außentemperatur konstant gehalten ... zur Verstärkung der Heizleistung dient ein vierstufiges Heizgebläse ...

Zum Seitenanfang ...



Kühlmittelkreislauf



Wir wollen uns hier in einer gekürzten Form über den Kühlmittelkreislauf meines M50 Motors und das damit in Verbindung stehende Zusammenwirken mit der werkseitigen SA der Klimaautomatik beschäftigen ... auch deshalb, da die ganze Heiz-Thematik auch übersichtlicher und erklärbarer wird ... wie schon auf dieser Seite beschrieben, spielt die Steuerung und Funktion der Klimaautomatik hier eine wesentliche Rolle ... auch die möglichen Fehlerquellen sowie Symptome die mit dem Alter einhergehen ... und glaubt mir, nach fast 20 Jahren meines Besitzes, weiss ich von was ich hier schreibe ... ich habe die "Hoch und Tiefs" der Alterung des Wägelchens, des Kühlsystems, der Funktion der Klimaautomatik usw. auch schon mitgemacht ...

Das Kühlsystem respektive der Kühlmittelkreislauf des E34-5er`s besteht aus den nachangeführten Komponenten/Funktionen:

  • Komponente ... Kühlmittelpumpe ... Wasserpumpe (WAPU) ...
  • Komponente ... Thermostat ...
  • Komponente ... Wasserventile ... Heizventile ...
  • Komponente ... Viskokupplung ... Visko ...
  • Komponente ... Drosselklappenvorwärmung ... Drosselklappenthermostat ...
  • Komponente ... Zusatzwasserpumpe (Zu)(WAPU) ... Klimaanlage/Klimaautomatik ...
  • Komponente ... Zusatzlüfter ... Klimaanlage/Klimaautomatik ...
  • Funktion ... Nebenstromprinzip der E34 Kühler ...
  • Funktion ... Kühlmittelkreislauf klein/groß ...

Kühlmittelpumpe ... diese fördert den Kühlmittelkreislauf durch den kleinen und großen Kühlkreislauf der Motorkühlung ... dem Wärmetauscher ...

Thermostat ... dieser steuert das KALT/WARM-Wasser Verhältnis der Motor-Betriebstemperatur in Verbindungs mit der Innenraumheizung sowie des thermischen Verhältnisses generell ...

Wasserventile ... getaktete (MASSE)-(Minus)-Steuerung der Heizung und Kühlung ... an diesen sitzt auch die ZUSATZWASSERPUMPE bei den Klimaanlagen- und Klimaautomatik-Modellen ...

Viskokupplung ... mittels einer thermischen Öl-Visko-Kupplung wird die Kühlertemperatur und die damit verbundene Motorbetriebstemperatur gesteuert ...

Drosselklappenvorwärmung ... ich erwähne diese hier nur deshalb, da diese ein Element, ein Bauteil und somit eine Fehlequelle in dem Kühlmittelkreislauf darstellt ... mir sind keine gesonderten Defekte oder Fehlerquellen bekannt ... funktioniert eigentlich sang- und klanglos ... dient schon wie der Name sagt, der Drosselklappensteuerung respektive deren Vorwärmung ... Schutz vor Vereisung (Winter - Fahrtwind im Ansaugkanal des Luftfilters) ... dort sitz diese auch ... stirnseitig am Luftfilterkasten ...

Zusatzwasserpumpe (Zu)(WAPU) ... wie schon auf der Seite beschrieben ... ein Bauteil das gerne mit dem Alter den Geist aufgibt ... zur Verminderung der Heizleistung beiträgt ... wenn Bauteile brechen, blockiert diese bzw vermindert sie auch den Heisswasserdurchsatz ...

Zusatzlüfter ... eine Bauteil / Komponente der Klimaanlage ... dient zur zusätzlichen Kühlung ... ein beliebter Defekt am E34 mit dem Alter ... Widerstand an der Frontseite des Lüfters ... der steuert die Stufen 1 und 2 ... ist irgendwann definitiv defekt und daher der Lüfter ohne Funktion ... aber auch hier, mir sind keine wirklichen Defektfälle wenn dieser nicht mehr funkt ... selbst bei 35° C Außentempertur im Sommer, Stadtbetrieb und "Stop and Go" Verkehr, sind mir keine Heiss(fahrten)fälle bekannt ... dient sichtlich nur zusätzlich der thermischen Sicherheit ...

Nebenstromprinzip der E34 Kühler ... damit soll eigentlich nur die Funktion aufgezeigt werden ... eigentlich schon genial damals ... und vor allem sehr hilfreich ... Überlaufschläuche sind Mist und sollten eigentlich überall der Vergangenheit angehören ...

Kühlmittelkreislauf klein/groß ... der ist besonders bei der Fehlersuche von Heizungsverlust und/oder thermisichen Problemen wichtig ... wird von dem Thermostat gesteuert ... das Schaubild verdeutlicht es sehr gut ... wenn der Thermostat OK ist, öffnet dieser nach nach der Bi-Metall-Spezifikation den "großen" Kühlkreislauf ... damit steht dann die volle Heizkapazität für den Innenraum zur Verfügung ...

Grundsätzlich kann nun die Aussage getroffen werden, dass ALLE obangeführten Komponenten bei einwandfreier Funktion ... die Temperatur des Motors in allen Betriebszuständen ... so wie die Heizung und Kühlung des Innenraumes ... auch gewährleistet ... keines kann ohne des anderen ... also auf die Prio "Numbero Uno" Liste ... in jedem Belang ...

Zum Seitenanfang ...



LINKS

Hier will ich einmal etwas in meiner LINK Sammlung graben und euch Querverweise zu Hilfestellungen anbieten ... interessant und sollte man einmal auch dort reinschauen ... technisch informativ und auch wirklich hilfreich bei der Fehlerfindung ... vieles ist sehr gut beschrieben und der Erfahrungsschatz ist nicht unerheblich ... hilft einem sicherlich bei vielen Dingen wo man nicht weiss, wo man ansetzen sollte ... ich denke einmal das diese Seite schon mal von der Beschreibugung her gut gelungen ist, aber auch Ich bin nicht unfehlbar ...

Also die Threads "schmöckern" und noch zusätzlich schlauer werden ... wenn Fragen oder dergleichen, in meinen Threads einen "Post" absetzen oder meine Kontaktadresse verwenden ... das immer wieder zusammenfließende Wissen soll ja allen zu gute kommen ... ;-))) ...



Schaltpläne E34
Hier findet man auch die erforderlichen Schaltpläne für die Klimaautomatik, der Klimaanlage usw ... downloaden kann man sich diese je Baujahr dort ebenfalls ...

Kühlkreislauf M50
Hier kann man sich über das Thema des Motor Kühlkreislaufes den Überblick verschaffen ... anhand des M50 Motors des 525i ...

Steuergerätssuche
Mittels dieses Links begab ich mich wider einmal auf Steuergerät Suche ... da die Technik zum einen recht komplex ist, zum anderen ein richtiges Steuergerät aus dem Baujahr zu finden auch nicht einfach ist, habe ich hier einen Suche-Thread in dem Forum eröffnet ... die Steuergeräte sind eigentlich nicht so selten, werden aber nicht so oft angeboten ... in Ibähhh haben sie oft einen "unverschämt" hohen Preis ... der Punkt ist halt der, das NIEMND dieses Teil testet und es schon "fahrläßig" ist, ein so altes Teil dann überteuert zu verkaufen ... ob dann der Fehler damit auch behoben ist, ist ja bekanntlich ebenfalls ein Riskio ... aber auch hier der wieder oft von mir hingewiesene Teil ... Baujahr des REP-Fahrzeuges = Baujahr des SPENDER-Fahrzeuges ...

Mein Klimaautomatik Problem "Links warm/Rechts kalt"
Forumskollege mit demselben Problem
Das von mir vor Jahren gehabte Problem, der Klima-/Heizung Themas ... Links Warm / Rechts kalt ... das Thema wird leider zu oft in dem Zusammenhang der Klimaautomatik in dem Forum behandelt ... die Gründe sind meist, gebrochene Stelltriebe der Schrittmotoren und die damit verbundene Fehlsteueuerung der Klappen ... die Gummilippen diverser Klappen verkleben, dichten nicht ab bzw. lösen Fehlstellungen aus ... Schrittmotoren fallen aus ... und so weiter ... mindernder Heizungs- bzw Klimatisierungsbetrieb sind die Folge ...

Gbläsemotor und Folgeprobleme
Hier sind einmal Mehrfachprobleme eines Forums Kollegen zusammengefasst ...

Problem mit der Zusatzwasserpumpe
Eine Symptomatik der Zusatzwasserpumpe zusamengefasst ... inhaltlich die Technik auch beschrieben ...

Mitteldüse Schichtungssteller WARM/KALT
Ein beliebtes Thema rund um die "Rändelschraube" am Mittelgrill der Klimaautomatik ... Wie und Wann ist diese Funktion im Zusammenhang mit der KALT und WARM Frischluft zu sehen ... der Thread erklärt das recht gut ...

Klimaanlage undicht
Ein ebenfalls recht netter Thread rund um das Heizungs- und Klima Thema ...

Klima Kondensator und Trocknerflasche
Eine weitere Rep Beschreibung des Themas ...

Heikkasten leckt
Ein oft behandeltes Problem in Richtung Kühlmitteleintritt im Fahrzeuginnenraum durch Leckage am Heizkühler, an den Anschlüssen ... eine umfangreichere Reparatur ist meist der "wirtschaftliche Tod" des Liebligs ...

Heizungsrevision (ERICH)
Hier findet man einen Überblick des Heizungskühler, Wasserventile usw. hinsichtlich div Reps ...

Lämpchen Dioden Tausch der Bedienteil-Beleuchtung(en)
Hier nun noch ein paar Links zu diversen Kleinreparaturen des Bedienteiles ... Lämpchen Löten ... Innenraumtemperatursensor tauschen ... und so weiter ...

Tausch des Steuergerätes
Hier nun noch ein paar Links zu diversen Kleinreparaturen ... und so weiter ...

Das E34 Forum
Der Link zum E34 BMW Forum ...

Meine ANLEITUNGEN zu diversen REPs und NACHRÜSTUNGEN
Der Link zu meinen Anleitungen ... vielleicht findet man ja noch etwas nützliches ...



So ich hoffe da mal nichts vergessen zu haben ... wie schon so oft auf meinen anderen HP Seiten angemerkt, Wünsche, Anregungen, Beschwerden oder dergleichen ... einfach den nachfolgenden Email Link verwenden ... somit wünsche ich Euch viel Spass mit der Seite ...

Nette Grüße ... Andreas





Hinsichtlich der Urheberrechte, Bitte ich Euch bei Weiterverwendung, Veröffentlichung von Bildern, Texte oder dergleichen, zumindest einen Quellenhinweis auf meine Homepage oder Nick des E34-Forums zu geben. Account im E34 Forum: [ah525i24ve34] Danke.

Die Homepage wurde mit folgenden Browser Versionen getestet:
>>> Microsoft InternetExplorer 9 ... Version: 9.0.8112.16421 ... Updateversion: 9.0.4 mit KB2618444 ...
>>> Mozilla FIREFOX Version: 19.0 vom 20130301 ... <<<

© 2012 Diese Homepage wurde erstellt von | AH525i24VE34 | 2013 04 01 - 07:00 | Version 1.0 | *** PROD ***